Ich bin Coach und Moderatorin, Mutter und Marathonläuferin, pendle zwischen Welten und Städten. Das ist spannend! Und wundervoll! Und es fallen Geschichten und Erkenntnisse ab, die ich Ihnen und Euch erzählen möchte. Einmal wöchentlich, in meinem Blog.

Ich kann nicht, ich darf nicht, ich werde nie: Alte Glaubenssätze fressen unsere Umsetzungskraft und unsere Strahlkraft gleich mit. Zeit, uns von ihnen zu verabschieden.

Was glaubst Du? Nicht im religiösen Sinne. Was glaubst Du über Dich selbst und über die Welt, in der Du lebst?

Was hat sich in Deinem Inneren an Überzeugungen gebildet, in Sachen Bescheidenheit, Rollenverständniss, Geld? Was verdienst Du? Was darfst Du? Wie weit kannst Du kommen?

Wir alle sind geprägt, durch das, was uns Eltern, Lehrer, Vorbilder, Führungskräfte mitgegeben, durch das, was wir gesehen und erlebt haben, durch den Schwarm-Glauben – also das, was uns die Gesellschaft vorgibt.

All diese Filter von richtig oder falsch sind in uns und steuern, wie wir uns selbst, unser Leben und das anderer Menschen beurteilen und bewerten. Das sind unsere Glaubenssätze – also, wenn Du so willst, unsere Version der Wahrheit. Und die sind, wie so vieles in unseren Leben, Fluch und Segen zugleich.

Besonders schön lässt sich das bei mir im Coaching sehen. Da sitzt in der vergangenen Woche ein neuer Klient vor mir und beschreibt – erst noch ganz unsortiert – wo er sich gerade befindet. Jurist. Unternehmer. Mitte vierzig. Gutaussehend. Eigentlich, sollte man meinen, ein Mann, den nichts zurückhalten kann. Eigentlich.

Aber in Wahrheit sitzt da ein Mensch, der sich bislang noch nie zugetraut hat, das zu tun, was wirklich in ihm ist. Musik nämlich, Schauspiel, ganz viel Kreativies, Buntes, Rechtshemisphärisches. Er kommt gar nicht heran, an das große Potential, das in ihm ist. Weil alles zugestellt ist mit dem, was er nicht darf, nicht machen kann, sich nicht erlauben sollte.

Wie kommt man jetzt da dran? Wie schafft man es, den inneren Weg frei zu räumen, damit es überhaupt möglich wird, in die eigene Kraft zu kommen? Mit diesen 3 Schritten bringe ich meinen Klienten auf die Startbahn – und genauso klärst Du Dich, klären Sie sich auch.

Schritt 1: wir erarbeiten das genaue Ziel. Wo will mein Klient hin? Will er den kreativen Anteil in seinem Leben nur erhöhen? Oder will er komplett davon leben?

Wenn das Ziel klar definiert ist – und auch visualisiert: wie sieht es aus, wenn ich da angekommen bin? – kommt:

Schritt 2: Was steht im Weg? Was sind die Hürden, auf dem Weg zu Deinem jetzt inzwischen so klaren Ziel? Was hindert Dich – und zwar äußerlich, real existent? Und innerlich: also welche Hürden erzählst Du Dir selbst?

Schritt 3: Wenn alle Hürden und Hinderer identifiziert sind und nichts mehr dazwischenfunkt – schauen wir uns jede einzelne Hürde genau an. Und finden einen Lösungsansatz. Beziehungsweise: einen neuen Glaubenssatz, mit dem wir den alten überschreiben.

Um im Beispiel meines Klienten zu bleiben: Seine massivsten Glaubenssätze sind ungefähr so:

- Von meiner eigenen Kreativität leben schaffe ich nicht. Das können nur andere.

- Ich bin nicht gut genug.

- Damit kann ich kein Geld verdienen.

Mit einem solchen Klienten zu arbeiten, ist ein ganz besonderes Geschenk. Denn es geht bei ihm gar nicht darum, dass er sein bisheriges Leben, seine Unternehmung, über den Haufen wirft und nur noch Rock n Roll macht. Es geht darum, ihm zu zeigen, wie er seine inneren Glaubenssätze loslassen und ersetzen kann. Und dann – endlich – selbstbestimmt ist, in dem, wie und wovon er lebt. Also ersetzen wir sie mit:

- Ich kann von meiner eigenen Kreativität leben.

- Ich kann sie auch erst einmal größer in mein Leben integrieren und dann sehen, welchen Anteil ich ihr gebe.

- Ich bin gut genug, wenn ich meiner Kreativität einen stärkeren Fokus gebe, übe, mich weiterbilde.

- Ich kann damit Geld verdienen. Muss es aber gar nicht.

In meinem Klienten arbeitet es. Das Ganze ist ein Prozess – es ist kein Sprung, von heute auf morgen. Aber ich sehe, wie er aufblüht. Wie auf einmal alles möglich wird. Wie das volle Potential sich seinen Weg bahnt.

Was ist Dein Ziel?

Und was steht ihm entgegen? In Dir? Und außerhalb?

Werden wir uns bewusst, was uns abhält. Und erzählen wir uns unsere eigene Geschichte neu! Sie ist einzigartig! Es wäre so schade, wenn wir sie selbst dauerhaft verhindern würden!

Herzlich

Eure
Petra Neftel


Möchten Sie mehr Geschichten aus meiner Welt? Bekommen Sie hier! Möchten Sie an sich und Ihrer erfolgreichen Wirkung arbeiten? Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

#glaubenssaetze, #innereverhinderer, #loslassen, #schrittfuerschritt, #neuesich, #selbstbefreien, #glaubenichtalleswasdudenkst


Copyright 2018 by Petra Neftel.